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Ozone Therapy

Grundlage für diese Behandlung ist die oxidative Wirkung des Ozons. Ozon besteht aus drei Sauerstoffatomen (O3) und ist die energiereiche, reaktionsfreudige Form des Sauerstoffs (O2). Die Ozon-Eigenblutbehandlung ist ein Verfahren zur Aktivierung von Eigenblut. Hierfür wird entnommenes Blut mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt. Diese gezielte, sanfte Oxidation kann die körpereigenen Antioxidantien, Radikalfänger und Immunzellen aktivieren und unterstützen sowie den Sauerstoffgehalt der roten Blutzellen erhöhen.

 

Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften findet die Ozontherapie ein breites Anwendungsgebiet, wie zum Beispiel arterielle Durchblutungsstörungen, Schmerzzustände, entzündlich degenerative Gelenkerkrankungen, Wundheilungsstörungen und rheumatische Erkrankungen.

Kleine Ozon-Eigenbluttherapie

                                                                                                   

Es werden 2-5 ml Blut aus der Vene entnommen, mit dem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt und in den Gesäßmuskel injiziert.

 

Große Ozon-Eigenbluttherapie

                                                                                                       

In eine Flasche werden 100 ml venöses Blut entnommen, dort mit dem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt und anschließend dem Patienten innerhalb von 20 Minuten intravenös reinfundiert.

Ozon-Hochdosis-Therapie OHT nach Lahodny

                                                                   

In einem geschlossenen System werden 200 ml Blut der Armvene entnommen, mit hochkonzentriertem Ozon und Sauerstoff versetzt und dem Patienten reinfundiert. Dieser Prozess wird in der gleichen Sitzung bis zu 10x wiederholt. Zu dem besonderen Wirkmechanismus trägt die Vorstellung bei, dass das hochkonzentrierte Ozon die körpereigenen Stammzellen aktiviert, die zu den erkrankten Organen und Geweben wandern und einen Reparationsprozess einleiten. Darüber hinaus sollen Toxine entgiftet werden. Durch die ausgeprägte Verbesserung der Mitochondrienfunktion kann dem Körper die neu regenerierte Energie für Heilungsprozesse zur Verfügung gestellt werden, die er sonst nicht hätte leisten können.

 

Lokale Procain-Ozontherapie

                                                                                                     

Die Behandlung umfasst die subkutane Injektion von Procain in lokale Triggerpunkte (Schmerzpunkte) bzw. Störfelder mit anschließender Injektion eines Ozon-Sauerstoff Gemischs. Durch die Verwendung beider Substanzen kann es zu positiven Synergieeffekten zur Schmerzbehandlung und Regulierung muskuloskelettaler Störfelder kommen.

 

Procain ist ein über hundert Jahre bekanntes Lokalbetäubungsmittel und Arzneistoff in der Neuraltherapie nach Huneke. Es soll das autonome Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen und die Schmerzweiterleitung blockieren. Durch die anschließende Applikation des Ozons mit dem Effekt der lokalen Durchblutungssteigerung und der antientzündlichen Wirkung können Schmerzen gelindert und Heilung durch Regeneration gefördert werden.

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