Zelltherapie

Ein Organ besteht aus unterschiedlichen Zellen und Geweben, die sich ständig erneuern. Erkrankte oder eingeschränkt arbeitende Zellen sterben ab oder geraten aus dem Gleichgewicht. Die Ursache vieler Erkrankungen liegt in einer gestörten Funktion und Kommunikation der Organsysteme untereinander. Gesundheitsstörungen, wie zum Beispiel Immunschwäche, vorzeitige Alterung mit Vitalitätsverlust, Abnutzungserscheinungen, allergische oder chronische Erkrankungen sind meist auf mehr als eine Ursache zurückzuführen.

Damit alle Zellen tadellos funktionieren laufen kontinuierlich zahllose Prozesse im Körper ab. Für die Steuerung dieser Prozesse sind körpereigene Botenstoffe wie z.B. Peptide verantwortlich.

Peptide sind Ketten, die aus bis zu 100 miteinander verknüpften Aminosäuren bestehen. Die Funktion, die ein Peptid im Körper bewirkt, wird durch die Reihenfolge der Aminosäuren innerhalb dieser Kette definiert.

Mit Hilfe von Peptiden kann man beispielsweise die Hirnanhangdrüse stimulieren, das menschliche Wachstumshormon (HGH) auszuschütten. Dieses Hormon ist für den Abbau von Fettzellen und die Bildung von Muskelzellen verantwortlich und hemmt gleichzeitig Entzündungsprozesse  im Körper. Dieses Peptid wird in jungen Jahren stark im Körper freigesetzt. Mit fortschreitendem Alter sinkt dieser Spiegel jedoch konstant (1).

Ein vergleichbares Beispiel findet sich bei einem Peptid namens Thymosin beta-4, welches für die Bildung von Lymphozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, verantwortlich ist. Hohe Titer dieses Peptides lassen sich bis zum ca. 40. Lebensjahr nachweisen. Anschließend finden sich nur noch geringe Mengen (2).

Treten im Lauf des Lebens körperliche Beschwerden  ein, kann dies in einem Mangel körpereigener Signalstoffe begründet sein.

Peptide können gegen sehr spezifische Beschwerden eingesetzt werden, was zu einer breiten Palette von Möglichkeiten führt. Für Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Wohlbefinden entwickeln wir individuell abgestimmte Behandlungskonzepte. Die Substanzen der Zelltherapie werden in unserem firmeneigenen GMP Labor patientenindividuell verarbeitet.

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Quellenverzeichnis:

1) Garcia, J.M., Merriam, G.R., Kargi, A. Y. Growth Hormone in aging [Updated 2019 Oct 7]. In: Feingold KR, Anawalt B, Boyce A, et al., editors. Endotext [Internet]. South Dartmouth (MA): MDText.com, Inc.; 2000. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK279163/


​2) Consolini, R., Legitimo, A., Calleri, A., Milani, M. (2000). Distribution of age-related thymulin titres in normal subjects through the course of life. Clinical & Experimental Immunology, 121(3), 444-447. doi: 10.1046/j.1365-2249.2000.01315.x.