Deutsches Zentrum für Zelltherapie

Zusatztherapien

Plasmatherapie
 

Während des Heilungsprozesses eines verletzten oder entzündeten Gewebes findet eine Reihe von verschiedenen ineinandergreifenden Vorgängen im Körper statt. Geregelt werden diese Abläufe unter anderem durch die sogenannten Wachstumsfaktoren – Signalsubstanzen, die von den Blutplättchen oder Thrombozyten freigesetzt werden. Thrombozyten sind ständig im Blut vorhanden und werden z. B. bei einer Verletzung aktiviert. Sie schütten dann am Ort der Verletzung die Wachstumsfaktoren aus, um den Heilungsprozess zu starten und zu fördern.

 

Auf dieser Erkenntnis beruht die Plasmatherapie, die mittels hoher Konzentration an körpereigenen Wachstumsfaktoren die Heilung unterstützen kann.

Im Rahmen dieser Therapie wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren wird der Teil des Blutes separiert, der die körpereigenen, regenerativen Bestandteile enthält. Das so gewonnene thrombozytenreiche Plasma wird in die betroffenen Stellen injiziert.

 

Anwendung findet die Therapie bei leichter bis mittelschwerer Arthrose und bestimmten Sportverletzungen.

Plasma- und Kollagentherapie

Im menschlichen Körper ist Kollagen Typ I mit über 30 % Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine das am häufigsten vorkommende Eiweiß. Es ist ein wesentlicher organischer Bestandteil des Bindegewebes sowie von Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern und essentiell für die Gewebestruktur verantwortlich. Kollagen spielt zudem eine wichtige Rolle bei Wundheilungsprozessen und der Gewebeerneuerung.

 

Eine neuartige Behandlungsmethode ermöglicht die Kombination von körpereigenem Plasma und Kollagen, die die Gewebeerneuerung und –regeneration bei Sehnenerkrankungen unterstützen kann.

 

Einsatzgebiete:

Zum Beispiel bei Entzündungen, Reizungen und Überbelastung der:

• Sehnen des Schultergelenks

• Achillessehne

• Patellasehne (Knie)

• Sehnen im Bereich des Ellenbogens (Tennisarm, -ellenbogen)

• Plantarfaszie (Fußsohle/Ferse)

 

Behandlungsablauf:

Der  Prozess der Blutabnahme und –aufbereitung ist identisch zum Vorgehen bei der klassischen Plasmatherapie. Das so gewonnene körpereigene, thrombozytenreiche Plasma wird im nächsten Schritt zusätzlich mit Kollagen angereichert und anschließend in die betroffenen Stellen injiziert.

 

Vorteil:

Das Zusammenspiel von körpereigenem Plasma und Kollagen erzeugt bereits bei einer Einmalanwendung ein Wachstumsfaktordepot, das für bis zu 4 Wochen eine kontinuierliche Abgabe von Wachstumsfaktoren an die betroffene, verletzte Stelle ermöglicht und dadurch nachhaltig die Blutstillung, Gewebeerneuerung und –regeneration unterstützen kann.

Ozontherapie

Die Ozontherapie ist eine Reiztherapie, die vor allem das Immunsystem und die Durchblutung anregt und unter anderem hilfreich bei chronischen Entzündungen ist.

 

Wir bieten die Ozonbehandlung als große und kleine Ozon-Eigenbluttherapie an sowie als lokale und rektale Therapie. Bei einer Ozon-Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut entnommen, mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und zurück infundiert. Im Rahmen einer lokalen Ozontherapie wird Ozon zusammen mit einem Lokalanästhetikum in Schmerzpunkte injiziert. Bei einer rektalen Ozontherapie handelt es sich um eine Insufflation des Dickdarms mit Ozongas.

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